Hirsau im Spiegel der Zeit
Zu allen Zeiten wurden historische Ereignisse gleichermaßen im „Wort“ wie auch im „Bild“ festgehalten und wiedergegeben.
Kann die literarische Form nicht nur das faktische Ereignis oder ein bestimmtes Objekt, sondern auch deren Voraussetzung, Hintergrund, Verlauf und Folgeerscheinungen wiedergeben, so unterstützt das Bild in der Regel diesen Vorgang (Beschreibung, Erzählung, u.a.) in einer visuellen „Moment-Aufnahme“.
Stöbern Sie gerne hier in unserer Bildreise durch die Hirsauer Geschichte und lassen Sie sich in vergangene Zeiten entführen.
Beim Durchgang durch die vielhundertjährige Geschichte des Klosters Hirsau machen sich die interessierten „Reisenden“ unwillkürlich ein „Bild“ von den geschilderten Objekten und Ereignissen. Die hier vorgeschlagene „Tour d’Horizon“, mit einer Auswahl von historischen Bildnissen zum Topos „Kloster Hirsau“, kann diese Imagination bereichernd erweitern, gegebenenfalls auch korrigieren.
Dabei lässt sich auch beobachten: Jede künstlerische Wiedergabe schließt auch eine subjektive Intention der Kunst-Schaffenden mit ein, die der gestaltenden Person und den jeweiligen Zeitläuften unterworfen ist. Diese Wahrnehmung kann einer Bild-Zeitreise noch zusätzliche Spannung verleihen.
1500 - 1599
1075 bzw.1500 (ca.)
Hirsauer Stifterbild von Sebaldus Bopp. So genannte „Boppsche Tafel“.
Nur noch in seiner oberen Hälfte erhalten, ist das Bild 1952 aus Privatbesitz nach Calw gelangt und befindet sich nach seiner Restaurierung heute im Hirsauer Klostermuseum.
Mit großer Wahrscheinlichkeit war das Bild neben anderen bildlichen Darstellungen im neu errichteten Sommer-Refektorium des Klosters Peter und Paul zu sehen. Das Refektorium entstand unter Abt Bernhard, zwischen den Jahren 1460 und 1482 im spätgotischen Stil. Dieser Zeitpunkt stimmt ziemlich genau mit der Altersschätzung des Bildes durch die Kunsthistoriker überein.
Der Maler stellt den Übergabeakt (14. September 1075) des Aureliusklosters von Graf Adalbert II. von Calw an den hl. Klosterpatron Aurelius und den hl. Mönchsvater Benedikt dar: „Er übergab (sc. das Kloster) Gott dem Herrn, der heiligen Maria, dem heiligen Apostel Petrus, dem heiligen Bischof Aurelius und Sankt Benedikt in Macht und Eigentum, dem Abt des genannten Klosters namens Wilhelm und seinen Nachfolgern zur freien Verfügung, wie es für die Zelle notwendig sein sollte, und den Brüdern, die dort Gott nach der monastischen Regel dienen, zum Nutzen“ (Auszug aus dem sog. „Hirsauer Formular“, dt. Übersetzung: B. Theil).
Klostermuseum Hirsau.
1075 bzw.1500 (ca.)
Hirsauer Stifterbild von Sebaldus Bopp. So genannte „Boppsche Tafel“.
Nur noch in seiner oberen Hälfte erhalten, ist das Bild 1952 aus Privatbesitz nach Calw gelangt und befindet sich nach seiner Restaurierung heute im Hirsauer Klostermuseum.
Mit großer Wahrscheinlichkeit war das Bild neben anderen bildlichen Darstellungen im neu errichteten Sommer-Refektorium des Klosters Peter und Paul zu sehen. Das Refektorium entstand unter Abt Bernhard, zwischen den Jahren 1460 und 1482 im spätgotischen Stil. Dieser Zeitpunkt stimmt ziemlich genau mit der Altersschätzung des Bildes durch die Kunsthistoriker überein.
Der Maler stellt den Übergabeakt (14. September 1075) des Aureliusklosters von Graf Adalbert II. von Calw an den hl. Klosterpatron Aurelius und den hl. Mönchsvater Benedikt dar: „Er übergab (sc. das Kloster) Gott dem Herrn, der heiligen Maria, dem heiligen Apostel Petrus, dem heiligen Bischof Aurelius und Sankt Benedikt in Macht und Eigentum, dem Abt des genannten Klosters namens Wilhelm und seinen Nachfolgern zur freien Verfügung, wie es für die Zelle notwendig sein sollte, und den Brüdern, die dort Gott nach der monastischen Regel dienen, zum Nutzen“ (Auszug aus dem sog. „Hirsauer Formular“, dt. Übersetzung: B. Theil).
Klostermuseum Hirsau.
1075 bzw.1500 (ca.)
Hirsauer Stifterbild von Sebaldus Bopp. So genannte „Boppsche Tafel“.
Nur noch in seiner oberen Hälfte erhalten, ist das Bild 1952 aus Privatbesitz nach Calw gelangt und befindet sich nach seiner Restaurierung heute im Hirsauer Klostermuseum.
Mit großer Wahrscheinlichkeit war das Bild neben anderen bildlichen Darstellungen im neu errichteten Sommer-Refektorium des Klosters Peter und Paul zu sehen. Das Refektorium entstand unter Abt Bernhard, zwischen den Jahren 1460 und 1482 im spätgotischen Stil. Dieser Zeitpunkt stimmt ziemlich genau mit der Altersschätzung des Bildes durch die Kunsthistoriker überein.
Der Maler stellt den Übergabeakt (14. September 1075) des Aureliusklosters von Graf Adalbert II. von Calw an den hl. Klosterpatron Aurelius und den hl. Mönchsvater Benedikt dar: „Er übergab (sc. das Kloster) Gott dem Herrn, der heiligen Maria, dem heiligen Apostel Petrus, dem heiligen Bischof Aurelius und Sankt Benedikt in Macht und Eigentum, dem Abt des genannten Klosters namens Wilhelm und seinen Nachfolgern zur freien Verfügung, wie es für die Zelle notwendig sein sollte, und den Brüdern, die dort Gott nach der monastischen Regel dienen, zum Nutzen“ (Auszug aus dem sog. „Hirsauer Formular“, dt. Übersetzung: B. Theil).
Klostermuseum Hirsau.
1600 - 1699
1700 - 1799
1800 - 1899
1900 - 1999
ab 2000
Kontakt
Freunde Kloster Hirsau e.V. Geschäftsstelle
Ortsverwaltung Hirsau/Rathaus
Aureliusplatz 10
75365 Calw-Hirsau
Telefon: 07051-9675-0
